Ueberraschungsbesuch ;-)

Donnerstagabend als Silvanus, Miri und ich aus Savonlinna zurück kamen, gabs eine riesen Überraschung für mich. In unsere Küche saßen Timo, Birte und meine Dande. Ich war total perplex, denn ich wusste von nichts und hatte nicht mal die kleinste Ahnung. Ganz im Gegensatz zu meinen 2 Mitbewohnerinnen, die mich die letzten Wochen fleißig „angelügert" ;-) haben…

Ich hab mich total gefreut! Die 3 sind bis Montag geblieben und haben in der Wohnung direkt neben uns gewohnt =)

Freitag hab ich ihnen morgens Miris und meinen See gezeigt und wir haben die finnische Natur erkundet. Mittags sind wir dann mit Miri (die dann endlich von der Arbeit zurück war, ich hatte Gott sei Dank mal wieder frei) nach Partaharju gefahren. Für Miri und mich war es toll Finnland mal aus der „Autosicht" kennen zu lernen. Ist gleich ganz anders. Man nimmt viel mehr die Weite und Einsamkeit Finnlands mit, als im Zug.

Samstagmorgen sind wir nach Helsinki aufgebrochen. Dort haben wir eine Bootstour gemacht, die Stadt ein wenig besichtigt und viel zu viele Fotos gemacht ;-) Miri und Timo sind die reinsten Paparazzis =) Danach sind wir an der russischen Grenze entlang in Richtung nach Savonlinna gefahren. Das Wetter war toll und wir hatten jede Menge Spaß. Auch haben wir versucht bis zur russischen Grenze zu fahren, was jedoch nicht möglich war, denn wir konnten nur bis zum Grenzgebiet vordringen. Bevor wir in Savonlinna ankamen besuchten wir noch die größte Holzkirche Europas in Kerimäki. Spät abends kamen wir dann alle total knülle wieder im Dormitory an.

Sonntag hatten wir leider nicht so Glück mit dem Wetter. Nachts hatte es sogar geschneit und so mussten wir erst eine Runde Phase 10 nach dem Frühstück spielen bevor wir uns mit unseren Sommerreifen auf die Straßen wagen konnten. Zuerst fuhren wir in die Nähe von Kuopio. Dort gibt es einen kleinen Wasserfall, den wir uns anschauten. Leider war es sehr neblig und auch ein wenig kalt. Dennoch fand ich es dort voll toll! Danach sind wir zum Koliberg gefahren. Das ist ein, für uns kleiner Berg (ca. 350m hoch). Hier jedoch ist das richtig hoch und von dort aus soll man einen wunderschönen Ausblick über Seenfinnland haben. Wir konnten leider nur bis zum nächsten Baum schauen, da es total neblig war. Mir hat es oben auf dem Berg trotzdem super gefallen. Überall Bäume und Felsen, dazu der Nebel und ein bisschen Regen… ich mag ja so Wetter… ich finde es hatte was ;-) Der Berg ist übrigens auch ein Skigebiet und ich hab gleich wieder viel zu viel Lust auf Skifahren und Snowboarden bekommen….

Montagmorgen hieß es dann nach dem Frühstück auch schon wieder Abschied nehmen… *schnief*

Vielen Dank ihr drei für das schöne Wochenende! Hab mich riesig gefreut, dass ihr hier wart! Hoffe ihr kommt bald wieder ;-)

Und wo ich schon beim Danke sagen bin… Danke an meine 2 Lügerermitbewohnerinnen, dass ihr alles organized habt…. KIITOS!

Vigdis

1 Kommentar 21.5.08 13:39, kommentieren

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meine Praktikumsstelle

Seit dem 12.05. (der fieserweise in Finnland kein Feiertag war) sind wir nun in unseren Praktikumseinrichtungen. Ich arbeite in Lukkari, das ist ein Wohnheim für 15 behinderte Menschen. Die Bewohner sind aber alle nur „leicht" behindert, d.h. sie sind alle relativ fit.

Sowohl die Bewohner als auch meine Arbeitskollegen sind sehr nett, freundlich und hilfsbereit. Alle versuchen eifrig mir finnisch beizubringen. Die Worker übersetzen mir fleißig alles und auch die Bewohner versuchen mit mir englisch zu reden. Manche können sogar ein bisschen was. Sobald ich einen finnischen Satz zustande bringen, freuen sich immer alle riesig.

Mir gefällt es sehr gut dort. Die Arbeit macht Spaß, ich lerne viel und mache eine Menge neuer Erfahrungen.

Mittwoch war ich den ganzen Tag mit Miri in ihrer Praktikumsstelle, um auch die Arbeit dort kennen zu lernen. Da ich davon ausgehe, dass sie noch mal ausführlich von ihrer Einrichtung berichten wird, geh ich da jetzt mal nicht näher drauf ein ;-)

Gestern und vorgestern waren wir in einem Camp. Studenten von der DIAK (das ist die Hochschule an der wir die ersten 6 Wochen studiert haben) hatten das organisiert. 14 „meiner" Bewohner waren mit. An sich war das Camp echt toll und ich glaube den behinderten Menschen hat es auch echt super gefallen. Für Miri und mich war es etwas schwer, da die finnischen Studenten sich total geweigert haben englisch zu reden. Wenn nicht meine Arbeitskollegen oder einer der Lehrer uns übersetzten wurden wir von den Studenten ignoriert. Waren nur ganz wenige die wir zum Englischreden „überreden" konnten. Komische finnischen Leutz… dabei können sie doch alle englisch… Naja wir kamen uns jedenfalls gelegentlich excluded vor und ja Langeweile hatten wir auch ein wenig…

Heute und morgen hab ich frei ;-) Dafür muss ich das ganze Wochenende arbeiten…

Ich hoffe mal die nächsten Wochen werden genauso interessant und schön wie die ersten Tage in meiner Einrichtung….

Liebe Grüße,

Vigdis

1 Kommentar 21.5.08 13:38, kommentieren

endlich mal wieder das Neuste..

Hallo ihr Lieben,

da wir ja nun echt lange nicht mehr ausführlich von unserem finnischen Leben berichtet haben, wird es nun mal wieder Zeit für einen langen detaillierten Bericht. Aber wie ihr gleich lesen werdet, war es uns letzte Woche unmöglich Zeit für Blogeinträge freizuschaufeln.

Montag

… war der Abgabetermin unserer Projektarbeit und gleichzeitig unser erster Besuch in unseren Praktikaeinrichtungen.

Wir starteten morgens voller Zuversicht, da unsere Arbeit zu 99% fertig war, in die Schule. Wir hatten noch eine Menge Arbeit bezüglich unserer Präsentation, aber da wir eine sehr optimistische Gruppe waren, bereitete uns auch das keine Sorgen ;-)

In der Schule angekommen, fing Miri an mit Silvia den kreativen Teil unserer Präsentation vorbereiten. Ich hatte die Aufgabe mit unsren 2 dänischen Jungs den theoretischen Part und die Power Point Präsentation zu bearbeiten. Die größte Aufgabe stellte sich mir jedoch im Versuch Montag morgens 2 verschlafene dänische Jungs zum Arbeiten zu motivieren.. ;-)

Mittags besuchten Miri, Franzi und ich dann unsere Praktikaplätze. Als erstes fuhren wir in eine Werkstatt für behinderte Menschen. Dort kommen jeden Tag behinderte Menschen hin und arbeiten an kreativen Dingen, kochen zusammen und ja wie soll ich sagen, sollen lernen einen geregelten Arbeitstag zu haben.

Die zweite Einrichtung war dann ein Wohnheim für behinderte Menschen. Viele von denjenigen, die in der vorher besuchten Einrichtung arbeiten, wohnen dort. Sie sind im Alter von 20 bis 45 Jahren und alle „relativ“ fit.

Unsere Eindrücke waren bei beiden Einrichtungen sehr gut. Alle waren sehr nett, offen und wir fühlten uns willkommen. Die beiden Einrichtungen gehören zusammen. Wir lernten auch gleich die „Chefin“ kennen, die sehr, sehr nett war.

Miri und ich mussten uns zwischen den beiden Praktikaplätzen entscheiden, wir kamen auch schnell zu einer Lösung und entschieden, dass sie in die erste Einrichtung und ich in die zweite gehen werden. Das einzig doofe an der ganzen Sache ist, dass Miri voraussichtlich immer von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr arbeiten wird. Bei mir gibt es keine festen Zeiten. Ich muss aber immer eher abends und an den Wochenenden arbeiten... Wir hoffen auf jeden Fall ganz fest, dass wir trotzdem noch genug Zeit haben um uns gemeinsam finnische Städte anzuschauen, Fahrradtouren machen zu können und und und…

Morgen ist unser erster Tag…Pfingstmontag ist nämlich hier nicht frei… Wir sind gespannt... Ein Höhepunkt unserer Zeit dort wird sicher das Camp nächste Woche sein. Von Montag auf Dienstag fahren ein paar Bewohner meiner Einrichtung in ein Camp. Das haben Studenten der DIAK (wo auch wir studiert haben) organisiert. Sowohl Miri als auch ich dürfen mitfahren ;-)

Franzi geht übrigens in einen Internationalen Kindergarten. Den haben wir auch besucht. Es war soooo goldig. Lauter kleine süße blonde Kinder…. ;-)

Zurück in der Schule wurden wir gleich durch den Stress unserer Projektgruppe aus der „Praktikumwelt“ gerissen… Wir waren leider die einzige Gruppe, die von der Teacherin, die mal über unser Englisch in den Arbeiten schauen sollte, keine Rückmeldung bekommen hat… Voll fies….Aber die nette Dame hat Montagmittag noch mal für Verwirrung gesorgt, in dem sie uns erklärte, dass Absätze so wie wir sie kennen, bei ihnen nicht erlaubt sind… So mussten wir alles in Turbogeschwindigkeit noch mal umändern, denn um 16 Uhr war Abgabefrist und es war schon 15 Uhr als sie zu uns kam… Wir mussten ja auch noch alles drucken… Aber NATÜRLICH haben wir alles gemeistert =) wir waren zwar alle die totalen Nervenbündel und fix und fertig nachher… aber es hat noch alles geklappt…Wir waren aber trotzdem noch ewig beleidigt, dass wir als einzige Gruppe kein Feedback bekommen haben…. Entweder alle oder niemand.. naja..

Abends sind wir dann ins Camp Partaharju aufgebrochen. Das ist das Camp in dem wir schon mal in unserer ersten Woche hier waren. Diesmal sind wir aber hingelaufen. Trotz Regen war der Weg dorthin wunderschön. 1.5 h im Wald rumlaufen... man kommt sich vor als wäre man alleine auf der Welt... es war traumhaft….

Dienstag

Trotz wenig Schlaf waren wir relativ fit am nächsten Morgen. Miri und ich waren sogar so motiviert, dass wir nicht auf den Bus zurück gewartet haben, sondern zu Fuß gegangen sind. Das war noch viel schöner als Montag, denn wir waren ganz alleine unterwegs… und da das Wetter schön war konnte Miri ihren Fotografierwahn ausleben ;-) Jeder zweite Satz war „am Donnerstag bringt Silvanus mir ENDLICH meine Kamera“ ;-) Süß…

Zurück im Dormitory setzten wir uns gleich an unserer Präsentation. Miri beendete den kreativen Part und ich zwang Danny (der schon vor uns heim gelaufen war) mit mir die Power Point endlich fertig zu machen…. Hat auch funktioniert =) Ich glaube es war fast 23 Uhr als wir endlich mit der ganzen Präsentation fertig waren, alles noch mehrmals durchgesprochen hatten und bereit waren sie am nächsten Morgen zum Besten zu geben…

Mittwoch

An Schlaf war in dieser Nacht wieder nicht zu denken =/ Miri und ich saßen noch bis fast 1 Uhr an unseren Stichpunkten… Haben uns Kärtchen geschrieben in der Hoffnung, dass wir dann die Präsentation besser hinbekommen. Außerdem waren wir ein wenig sehr viel aufgeregt... Miri sogar noch mehr als ich diesmal… Uns war es wichtig ne gute Note zu bekommen, denn für unsere dänischen Gruppenkollegen war die Note sehr wichtig…. Und wir sind ja sozial =)

Die erste Gruppe die präsentiert hat, war Franzis. Wir (Miri, Danny, Kasper, Silvia und ich) konnten sie kaum richtig verfolgen… wir waren total aufgeregt… und kaum zu glauben bei den Jungs wars fast schlimmer =) Wir wollten unbedingt die nächste Gruppe sein... aber NEIN nach ewigem bangen und bibbern, erzählten die uns doch, dass wir erst Donnerstag präsentieren dürfen, da unserer Tutorin nur dann da sei… toll… wir waren vielleicht wütend und angenervt… konnte man vielleicht aus unserem kurzen Blogeintrag erschließen =)

Also haben wir uns Mittwochabend noch mal kurz zusammengesetzt und ein wenig über die Präsentation geplaudert… aber nur kurz…

Die Rumäninnen hatten leckeres Essen für uns gekocht und so saßen wir mit den anderen draußen und genossen es….

Donnerstag (Schatzikommttag)

Natürlich (wie sollte es auch anders sein) waren wir die allerletzte Gruppe die präsentiert hat… Aber es war gut so, denn das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss =) *hehe* bin empowert worden hier =)

War dann doch alles halb so wild… unsere Präsentation kam gut an... und das wir manchmal alle relativ planlos dastanden hat man glaub ich gar nicht gemerkt ;-)

Nach der Präsentation waren wir dann noch mal ganz ganz kurz zu hause. Haben schnell geduscht und schon mussten wir wieder in die Schule, denn wir hatten abends eine Dinnerparty zu der jeder countrytypisches Essen kochen musste. Miri und ich sollten einen deutschen vegetarischen Hauptgang machen. Hatten uns für „Saure Eier“ (Senfsoße mit Eiern) entschieden. Obwohl wir erst nach dem ganzen Präsentationsstress überhaupt keine Lust auf kochen hatten, wars ganz lustig. So mit 20 verzweifelten Studenten in einer Küche kochen, hat definitiv was =) Eine Stunde später als geplant, konnten wir dann auch mit Futtern anfangen =) Es gab 3 Gänge und so viele verschieden Sachen je Gang… war echt toll… Miri konnte leider nur ein wenig von der Nachspeise genießen, da sie zwischendurch „Schatzi“ abholen musste (ich schreib deshalb Schatzi, weil hier Silvanus alle nur unter Schatzi kennen, konnten nämlich alle den Namen nich so wirklich aussprechen und da „Schatzi“ ja so goldig ist, haben sie sich dafür entschieden ;-) ).

Nach dem Essen haben wir dann auch gleich unsere „Zeugnisse“ bekommen. Haben eine Note auf die Präsentation & auf die Hausarbeit bekommen…. Das ganze bibbern und bangen war umsonst, denn wir sind einfach gut ;-) *hehe* Wir waren jedenfalls alle glücklich…

Abends saßen wir dann noch alle auf unserem Balkon, haben ne Runde geplaudert und die anderen haben Schatzi kennen gelernt… War schön….

Viel zu früh ;-) lagen wir dann wieder im Bett… Ich bin übrigens bei Franzi eingezogen.. hab sogar ein Willkommensschild überm Bett hängen gehabt ;-)

Freitag

Viel zu früh!!!! Mussten wir aufstehen. Unser letzter gemeinsamer Tag stand an… Eine Kanutour war geplant. Leider war das Wetter bäh! Es war kalt und es hat geregnet =/ Aber wir wagemutigen Studenten sind trotzdem aufgebrochen. 23 km im Kanu… puh das war hart… Ich hab mit Kasper und Silvia im Kanu gesessen… Die 2 waren oft dem Verzweifeln nahe, denn Kasper hatte Donnerstagabend viel zu viel getrunken und Silvia war ein bisschen krank. Aber wir hatten dennoch viel Spaß! Unsere Kanutour führte uns durch die tolle finnische Natur... War traumhaft… Totale Einsamkeit.. Nur Wasser und Wald und zwischendurch mal ein See der überquert werden wollte…. Es war toll… ich kann mich nur wiederholen….

Zum Abschluss haben wir dann noch gemeinsam am See gesessen, gegessen, konnten in die Sauna oder wer wollte im kalten See baden….

Wieder zurück im Dormitory mussten alle anderen packen… Wir haben auch das ganze Zeug der anderen bekommen... Lebensmittel und alles andere was sie nicht mit nach hause nehmen wollten… Für uns war das ganz komisch, denn alle packten, waren voller Vorfreude auf Zuhause und nur wir müssen noch bleiben….

Samstag

Um viertel vor 6 sind wir dann aufgestanden um den lieben Studis noch bei den letzten Handgriffen zu helfen und sie zu verabschieden… Es war total traurig… Alle sind weg… *schnief* Ist jetzt total ruhig hier… Ganz ungewohnt. Man geht raus auf unseren „Balkon“ und keine Tür steht mehr offen oder niemand sitzt draußen… Auch redet jetzt keiner Englisch mehr… Es ist komisch… und JA wir vermissen die anderen. Es war echt ne tolle Truppe…. Wie meinte Silvanus: „Ihr seid echt ne coole Gruppe, man merkt, dass ihr alle sozial seid“ ;-) *hehe*

Wir (Miri, Silvanus, Franzi & ich) sind dann gegen halb 10 nach Tampere aufgebrochen. Waren 3h unterwegs bis wir da waren =/ Aber es hat sich gelohnt. Ist ne tolle Stadt! Richtig schön… Bis jetzt die Schönste hier in Finnland, die wir uns angeschaut haben… sind auch erst mit dem letzten Zug zurück gefahren und waren erst um halb 12 zuhause… War ein richtig schöner Tag!

So ihr Lieben… nun tun mir die Hände vom vielen Schreiben weh =) Hoffe ihr habt so viel Motivation den ganzen Text durch zu lesen... denn ich glaube er ist vigdistypisch, also viel zu lang.. =) Miri würde sagen „Vigdis schreibt mal wieder nen Roman“ ;-)

Alles Liebe,
 Vigdis

3 Kommentare 11.5.08 14:47, kommentieren

wir haben fertig

...puh, wir habens geschafft! Wir haben unsere Präsentation erfolgreich hinter uns gebracht und ja das Feedback hat gezeigt, dass es den Anderen Spass gemacht hat... Juhu! Wir sind erleichtert und freuen uns auf die Dinnerparty heute abend!

liebe Gruesse, Vigdis und Miriam

1 Kommentar 8.5.08 13:08, kommentieren

Pruefung / Präsentation

Momentan sind wir total angespannt...

wir hatten gehofft heute unsere Präsentation hinter uns bringen zu können. aber ausgerechnet unsere wurde auf morgen verschben!! Eine weiter schlaflose Nacht erwartet uns.... puh wir sind echt zwei immer viel zu aufgeregte Huehner...

 Nervöse, angespannte, wuetende Gruesse aus Pieksämäki!

Miri & Vigdis

7.5.08 10:42, kommentieren

Was in der letzten Woche so geschah…

Wir haben ja schon eine ganze Weile nichts mehr von uns hören lassen. Vielleicht liegt es daran, dass wir viel zu tun hatten mit unserer Projectgroup – wir müssen nämlich am Montag unsere Arbeit abgeben und noch eine Präsentation vorbereiten.

Das letzte Wochenende haben wir an „unserem“ See verbracht – wir hatten beschlossen ein Picknick zu machen und haben außerdem die Gegend um den See erkundet. Welch faszinierende Ecken wir dabei entdeckt haben, konntet ihr ja bereits in unserm letzten Picasaalbum sehen. Ja es war toll und wir sind immer wieder neu beeindruckt von der Natur hier.

In der letzen Woche waren wir außerdem ein paar Mal Laufen. Es ist schön hier zu Joggen, besonders abends sieht man viele Tiere über die Straßen springen.

Am Montag und Dienstag war uns ein englischer Lector besuchen. Es war schwierig ihm zu folgen, da er einen sehr speziellen Dialekt hatte, aber es war gut. Außerdem hatten wir so ziemlich an jedem Tag der Woche ein Projectgroupmeeting.

Am Mittwoch waren wir dann alle bei Milla zur Europeanparty eingeladen. Milla wohnt nicht hier im Dormitory. Alles sah aus wie in einer Feriensiedlung. Wir hatten viel Spaß, da die Leute hier am 30.April auch ihre Abschlüsse feiern. Augustin und Sarahs Abschied haben wir an diesem Tag auch gefeiert. Ja die zwei mussten nämlich leider schon eher nach Hause.

Den Donnerstag haben wir dann wieder mit Projectworkmeetings und faulenzen verbracht.

Am Freitag sind Vigdis und ich dann nach Mikkeli zum Shoppen gefahren. Wir sind fündig geworden und hatten einen sonnigen Tag in Mikkeli. Ja das Wetter in Finnland ist sonnig und warm und so sitzen wir oft draußen auf unserem „Balkon“ und genießen die Sonne. Am Abend waren wir mit unserer Projectgroup essen. Wir haben die Fertigstellung unserer Arbeit gefeiert. Der Abend war interessant, das Restaurant teuer und der Kellner hat sehr viel geredet und das kam uns etwas komisch vor. Gestern Nacht haben wir Silvias Geburtstag reingefeiert und heute Morgen sind Vigdis und ich raus zum See gefahren und haben es uns gut gehen lassen. Jetzt haben wir beide einen Sonnenbrand und bereiten uns seelisch und moralisch auf Silvias Geburtstagsfete heute Abend vor.

Eine andere Geschichte ist die Sache mit dem Alkohol. Ja es gibt viele betrunkene Leute hier. Ich weiß nicht obs am 1. Mai lag, aber es ist schon sehr merkwürdig und manchmal auch etwas beängstigend.

In der nächsten Woche erwartet uns unsere letzte Woche gemeinsam mit den anderen Studenten. Ja es ist gleichzeitig unsere Prüfungswoche und wir sind schon etwas nervös. Außerdem werden wir am Montag noch einmal ins Camp Partaharju fahren. Sozusagen zum Abschied.

Wies uns weiterhin so ergehen wird berichten wir euch im nächsten Blog.

Viele liebe Grüße, Vigdis und Miri

1 Kommentar 4.5.08 11:51, kommentieren

unser Wochenende

Dieses Wochenende war besonders toll!

 

Samstagmorgen sind wir mit Franzi, Helena, Iben, Silvia und Marianne nach Mikkeli aufgebrochen. Mikkeli ist ein kleines Städtchen ca. 40 Minuten mit dem Zug von Pieksämäki entfernt. Dort angekommen, waren wir erstmal, wie es sich für Frauen gehört, eine Runde shoppen. Pieksämäki hat ja echt gar keine Einkaufsmöglichkeiten, also war das mal wieder nötig ;-) Sind auch alle dem Kaufrausch verfallen ;-) Mittags waren wir lecker Pizza essen und haben dann einen schönen Spaziergang gemacht. Dieser führte uns an 2 Kirchen und einem Aussichtspunkt vorbei. Von dort aus hatte man einen schönen Überblick über die Stadt. Leider war jedoch der Wind eisekalt uns so kehrten wir schnell wieder in die Stadt zurück. Zum Schluss gönnten wir uns alle ein leckeres Eis und genossen die Sonnenstrahlen. Zurück in unsere Wohnung waren wir dann ganz schön platt und ließen den Abend mit einer Runde Phase 10 ausklingen.

 

 

Sonntagmorgen haben wir dann endlich mal wieder ausgeschlafen und sind mit einem fetten Brunch in den Tag gestartet.

 

Miri und ich haben dann mittags eine Fahrradtour gemacht. War ziemlich aufregend. Haben uns von unseren Mitstudis 2 Fahrräder geliehen (die diese auch geliehen hatten). Miris Sitz war viel zu hoch und bei mir war der Lenker sehr tief. Leider hatten wir kein Werkzeug zum Verstellen. Die Bremsen waren auch alles andere als gut. Aber wir hatten Spaß ;-) Hier geht’s ja eh nur geradeaus von daher war das alles halb so wild. Da wir uns hier noch nicht so gut auskennen, entschieden wir uns für einen einfachen Weg. Die Strecke erinnerte an einen Highway in Australien – kilometerlang geradeaus, links und rechts Bäume und hinter jeder Kurve ein See. Nach den ersten Metern hatten wir auch schon einen ganz besonders schönen See gefunden. Er hatte einen kleinen Strand, einen Steg und einen Sprungturm am Wasserrand. Das Wetter war traumhaft und sonnig und so haben wir uns auf den Steg gelegt und uns die Sonne aufs Gesicht scheinen lassen. Für diesen Moment war alles perfekt. Dann ging unser Trip weiter durch die Wälder Finnlands. Ich denke wir sind noch eine Weile so lang hin gefahren, bis der Weg plötzlich schlammig wurde und wir uns zum umkehren entschlossen haben. Auf dem Rückweg haben wir es uns noch mal auf dem Steg gemütlich gemacht und dann ging es auch schon zurück zum Dormitory. Ich glaube so alles in allem waren wir 3 Stunden unterwegs und ich muss sagen, dass dieser Sonntag einer der schönsten Tage hier in Finnland war…man nimmt halt einfach viel mehr Finnland-Feeling mit, wenn man raus in die Natur geht. So werden wir sicher bald wieder einen Ausflug raus ins Grüne machen. (dann aber mit besser angepassten Fahrrädern ;o)&hellip

 

Liebe Grüße und bis bald Vigdis und Miriam

4 Kommentare 21.4.08 08:09, kommentieren